Terracotta-Malheur
03.08.2009
Terracotta-Malheur
Bei Frost und Dunkelheit lieferte einer der Köche ein warm-kalten Buffets ins feine Blankenese. Er hatte bereits das Tor zur Villa passiert und wollte rückwärts vors Portal fahren, wartete aber nicht das automatische Garten-Licht ab.
Und so stieß er gegen zwei mächtige Terracotta-Töpfe, die, bedingt auch durch den Frost, rundum Risse davontrugen, ein Totalschaden, der ersetzt werden musste - und dreimal so teuer war wie das angelieferte Essen.
Ein bißchen Strafe muß sein, dachte sich Heinz Wehmann, und verpaßte dem Koch den Spitz-Namen 'Terracotta', was der bis heute nicht lustig findet.
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