Wohltätigkeitsprojekt Anstiften 50 Impulse für Hamburg

20.07.2009

Wohltätigkeitsprojekt Anstiften

Die Körber-Stiftung hat zu ihrem Firmenjubiläum das Wohltätigkeitsprojekt "Anstiften! 50 Impulse für Hamburg" initiiert. Bereits am 7. Januar 2009 fiel der Startschuss für das groß angelegte Wohltätigkeitsprojekt, das selbstverständlich auch vom Restaurant Landhaus Scherrer unterstützt wird.

Wobei Wohltätigkeit nicht die komplett richtige Formulierung ist, da beide Partner voneinander profitieren und lernen werden.
Ein ganz wichtiger Punkt der Initiative Anstiften ist auch längerfristige Partnerschaften anzustoßen.

Grundidee des Wohltätigkeitsprojekt Anstiften!

Klarer Grundgedanke des Wohltätigkeitsprojekt Anstiften! 50 Impulse für Hamburg war Ideen für Hamburg zu suchen.
Rechtzeitig zum 50-jährigen Firmen-Jubiläum und zum fiktiven 100jährigen Geburtstag des Gründers Kurt A. Körber, hat die Körber-Stiftung einen sehr interessanten Wettbewerb ins Leben gerufen:
Gesucht wurden 50 Projektideen, die die Hansestadt  Hamburg voranbringen sollen. Dazu stellt die Körber-Stiftung 50 mal 5.000 Euro zur Verfügung. Verdoppelt wird dieser Betrag durch 50 Hamburger Unternehmen, die ebenfalls mit je 5.000 Euro Schirmherr eines der 50 Projekte werden können. 

Landhaus Scherrer als Schirmherr

Auch das Restaurant Landhaus Scherrer hilft gerne bei solchen kreativen Ideen und gemeinnützigen Initiativen.
'Ein gesundes Wirtschaftsunternehmen sollte auch immer der Gesellschaft etwas zurückgeben', pflegt Emmi Scherrer stets zu sagen.
So hat sich das Landhaus Scherrer im Laufe der Jahre immer mehr auf Wohltätigkeitsprojekt mit Kindern spezialisiert, sei es über viele Jahre schon das Altonaer Kinderkrankenhaus oder nun das Projekt gemeinsam mit der Körber-Stiftung.

Einblicke - Filme von und über Kinder mit Behinderungen UTE e.V.

„Raus aus der Nische, rein in die Gesellschaft!" Unter diesem Motto tritt U.T.E. e.V. an, um Hamburg nach vorne zu bringen.

Die Initiatoren möchten eine Stadt, die „Miteinander" groß schreibt mit Menschen, die einander zuhören. In den Begegnungen mit behinderten Kindern und Jugendlichen haben sie festgestellt, dass diese eine Menge zu sagen haben. Dabei hat sich Film als sehr geeignetes Medium herausgestellt. UTE möchte behinderte Kinder und Jugendliche ermutigen, eigene Filme zu drehen. Filme, wie sie die Welt sehen, wie sie leben und was sie denken. Es gibt schon viele Filme über sie. Was fehlt, sind Filme von ihnen.

Das Projekt „Einblicke" soll die Plattform bilden, auf der sie ihre Ideen umsetzen können. In Zusammenarbeit mit „Jugendfilm e.V." sollen kleine Filme entstehen, um deren Verbreitung die Initiatoren sich dann im zweiten Schritt kümmern werden.

„Jugendfilm" hat ein erprobtes Konzept, in dem in kleinen Gruppen (6-10 Teilnehmer) ein Film entsteht. Die Kinder haben eine Idee, schreiben ein Drehbuch, suchen die Drehorte aus, legen die Besetzung der einzelnen Rollen fest, filmen und schneiden den Film.

Dieses Konzept soll auch behinderten Kindern zugute kommen. Ein Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit wird auf dem Aspekt „Schule" liegen. Lehrer sollen gezielt angesprochen werden, die Filme als Einstieg in die Themen „Miteinander" und „Behinderung" zu nutzen. Zudem sollen die Filme an Wettbewerben teilnehmen und auf einer Website der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Eine konkrete Filmidee hat bereits die Jugendgruppe der ASbH:
Sie wollen einen Film im Hochseilgarten Bispingen drehen, der zeigt, wie man mit dem Rollstuhl auf 10 Meter Höhe kommt. Beeindruckende Bilder sind sicher.

Auch KIDS e.V. (Kinder mit Down-Syndrom) hat Interesse bekundet. Mit anderen Gruppen ist UTE e.V. in Kontakt.




Anhang herunterladen (anstiften-in-hamburg.ppt)

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